Nicht schön aber erfolgreich

geschrieben von Mario Ermes

07.12.2019 HSV Oberhavel gegen Templiner SV Lok 18:11 (6:4)

Nach zuletzt 4 Siegen in Folge war der 5. fest eingeplant, kam doch mit Templin eine Mannschaft, die sich wohl genauso fühlte wie wir im letzten Jahr. Mit erst einem Sieg aus 7 Spielen wird es für diese junge Mannschaft sehr schwer diese Saison.

Apropos 4 Siege? Ja. Letztes Wochenende gab es einen Sieg Auswärts in Angermünde. Da der Schreiberling beruflich verhindert war, konnte er seine Nerven, im Gegensatz zu den Trainern und mitgereisten Eltern, schonen. Es war das erwartet enge Spiel zweier gleichwertiger Mannschaften, dass unsere Mädels mit jeweils zwei starken 5 Minuten zum Ende der jeweiligen Halbzeit für sich entscheiden konnten. Zwischendurch war es ein Spiel mit meist nur einem Tor Abstand. Doch diesmal behielten die Mädels die Oberhand und konnten mit 18:14 gewinnen.

Jetzt aber wieder zurück zum Samstag. Der Start begann erst einmal mit einer völlig neuen Aufstellung. Marie und Juliane blieben auf der Bank, damit die anderen Mädels die Verantwortung übernehmen müssen. Wie anders als in solch einem Spiel kann man das besser lernen.

Der Start verlief dementsprechend ein wenig fahrig, da merkte man die Unerfahrenheit und manchmal auch den fehlenden Mut. Im Training schon oft gezeigt, ist ein Spiel gegen einen „richtigen“ Gegner doch was anderes. Es war weniger die Chancenverwertung, denn eher die Idee und der Zug zum Tor was fehlte. Bei Templin lief das Spiel eigentlich nur über zwei Spielerinnen und unsere Abwehr stand am Anfang relativ gut. So stand es nach 10 Minuten und unserer ersten Auszeit 3:3.

Nach 14 Minuten, beim Stand von 5:4, nahm auch Templin eine Auszeit, doch so richtig ins Spiel kam keine der beiden Mannschaften. Auch danach passierte bis zur Pause nicht mehr viel und so ging es mit 6:4 in die Kabinen.

Nach der Halbzeitpause zeigen die Mädels diesmal nicht ihre obligatorische 5 Minuten Zusatz-Pause, sondern spielten vorne gut durch und standen relativ sicher in der Abwehr. Innerhalb von 4 Minuten zogen sie auf 10:4 weg. Da hat wohl jemand in der Kabine den Wachmacher gefunden. Danach ging es so weiter im Spiel, wobei die Mädels sich wohl eher dem Gegner anpassten. Templin in seinen Mittel durch körperliche Nachteile beschränkt, spielte trotzdem gut mit und so stand es 13:5 nach 28 Minuten. Danach wurde die Abwehrarbeit auf unserer Seite wieder nicht so ernst genommen und Templin kam zu relativ leichten Toren. Eine Auszeit beim Stand von 15:8 durch unsere Trainer, sollte die Mädels nochmals ein wenig wach rütteln (35.). Lina schien das verstanden zu haben und konnte ihren ersten Saisontreffer erzielen. Der Rest des Spiels lief aber so weiter wie gehabt. Templin kam noch zu drei einfachen Toren und konnte auch den Endstand zum 18:11 erzielen.

Wie schon in der Überschrift erwähnt, ein nicht gerade schönes Spiel, aber der 5. Sieg in Folge. Es ging auch gar nicht darum mit mehr als 20 Toren zu gewinnen, sondern allen 14 Mädels wieder viel Spielzeit zu geben und das die Mädels Selbstvertrauen bekommen um die Trainingsarbeit im Spiel zu zeigen. Mit 7 verschiedenen Torschützinnen waren wir wieder gut dabei und auch die Torhüterinnen zeigten eine gute Leistung. Nur bei der Abwehrarbeit war man in der 2. Halbzeit wieder zu nachlässig.

Unser Team gegen Finow:

Alina, Carolin, Elise, Emma, Feli, Juliane, Lara, Laurina, Lina, Linda, Luisa, Maja, Marie, Marlene

…Anne und Georg