Sieg der Favoritinnen

geschrieben von Marcus D.

Borgsdorf, 16.11.2019 Brandenburgliga – weibliche Jugend A | HSV Oberhavel – SV Jahn Bad Freienwalde – 33:19 (17:8)

Am vergangenen Samstag empfing die weibliche A-Jugend des HSV Oberhavel seine Gäste vom SV Jahn Bad Freienwalde im gut gefüllten, heimischen „Borgsdorfer Keller“. Um weiterhin in Schlagdistanz zur Tabellenspitze zu bleiben, war es notwendig, die Gegnerinnen aus dem märkischen Oderland zu schlagen. Die Trainer gaben hierzu vor, einen gleichmäßigen mannschaftsdienlichen Spielverlauf an den Tag zu legen, um getragen durch die gute Stimmung in der Halle einen klaren Sieg herauszuspielen, welcher das Selbstvertrauen für die im Dezember 2019 beginnende Rückrunde stärken soll.

Den besseren Start in die Begegnung erwischten die gastgebenden Jungkrokodile. Schnell lagen sie mit 3:0, 4:1 und nach sieben gespielten Minuten mit 5:2 Toren in Führung. Ein anfänglich gut vorgetragenes Offensivspiel überschattete einige Defizite in der Verteidigung, welche heute über die gesamte Spielzeit Biss vermissen ließ. Defensiv wurde ohne den letzten Willen gearbeitet, was durchaus dem Gegner geschuldet war. Mit Blick auf die Tabellensituation, verankerte sich offensichtlich bei den heimischen Protagonistinnen schnell in den Köpfen, dass ja nicht viel passieren könne und das Spiel sicher gewonnen wird.

Nach zehn absolvierten Spielminuten konnten die Gäste auf 8:5 Tore verkürzen, bevor in den folgenden elf Minuten der Vorsprung wieder auf 15:6 Tore ausgebaut wurde. Es zeigte sich über die gesamte Spielzeit, dass nach guten, vor allem offensiven, Aktionen Unaufmerksamkeiten auftraten, welche die Gegnerinnen wieder herankommen ließen.

Die nicht immer sicher wirkenden, aber auch nicht parteiisch agierenden, Schiedsrichter pfiffen beim Spielstand von 17:8 Toren zur Pause ab.

Von den Trainern neu eingestellt, wollten die Krokodamen nach der Halbzeit ein stabileres Spiel zeigen. Leider verstrickte sich das Heimteam zu oft in Einzelaktionen, was zum Glück nicht negativ auf das Spielergebnis Einfluss nahm. Auch in der Defensive konnte wenig verbessert werden. So plätscherte das Match so vor sich hin, ohne dass die Kurstadtgäste ergebnismäßig irgendwie gefährlich wurden. Der Oberhaveler Vorsprung konnte, ohne zu glänzen, stetig ausgebaut werden, auch aufgrund einiger gelungener Konteraktionen (20:9, 27:15, 30:17).

Positiv ist zu erwähnen, dass aus Heimsicht auch den Mädchen längere Spielzeiten eingeräumt werden konnten, die sonst eher nicht so umfangreich zum Zug kommen. Für die Mannschaft war dies ein schöner Nebeneffekt.

Abgepfiffen wurde die Partie beim Spielstand von 33:19 Toren.

Trainer Reiner:

„Bei einigen ist noch nicht angekommen, dass wir noch viel Arbeit vor uns haben. Eine Verbesserung ist zwar zu erkennen, nur dürfen wir jetzt nicht aufhören uns weiter zu steigern. Das war heute nicht die Messlatte, wo wir unseren Anspruch deutlich beweisen konnten. Die nächsten drei Spiele sehen da ganz anders aus, 2x auswärts und dann zu Hause gegen Falkensee. Wenn wir was reißen wollen, muss hier der Grundstein gelegt werden. Schauen wir mal, was unsere Damen so umsetzen können und ob sie uns positiv überraschen.“

Für den HSV Oberhavel spielten: Maike (im Tor) – Johanna (9) – Gena Re. (7) – Jasmin (6) – Sonja (4) – Emma (4) – Isabella (2) – Lena (1), Paula (1) – Hellen, Rieke.

Am kommenden Samstag, den 23. November, steht das nächste Saisonspiel an. Auswärts, bei der HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst, heißt es zu bestehen. Anpfiff wird um 16:00 Uhr sein.