wD im Lokalderby

16.03.2019 – Oranienburger HC gegen HSV Oberhavel 21:7 (9:2)

Heute ging es zum „Nachbarn“ nach Oranienburg, so gesehen ein Katzensprung, wenn man sonst bei Auswärtsspielen zwischen Neuruppin, Angermünde und Prenzlau wählen darf.

Ein Sieg stand heute jedoch nicht auf der Tagesordnung, dafür wollte man so lange wie möglich mitspielen und den Gegner ein wenig ärgern. Leider stand eine stark ersatzgeschwächte Mannschaft auf dem Parkett, mit vielen unerfahrenen Spielerinnen. Im Tor stand unsere 2. Torhüterin, die wohl bis Saisonende die verletzte Stammtorhüterin ersetzen wird und bisher meistens auf dem Feld gespielt hat. Dazu nachher aber mehr.

Das Spiel fing an wie die letzten aufgehört hatten. Unsere Mädels ließen vor der Abwehr den Ball laufen, vergaßen aber irgendwie den Torwurf. Da machte sich das fehlen einiger Stammkräfte schon bemerkbar. Unsere Kreisläuferin lief sich immer wieder frei, aber niemand spielte ihr den Ball zu. So kam oft die Warnung vor Zeitspiel, was die Mädels scheinbar ignorierten und zum Schluss Würfe nehmen mussten, die keinen Erfolg brachten. Der Handballgott war heute auch nicht auf unserer Seite, da die Mädels bis zur Pause schon drei Mal Holz trafen. Der Gegner spielte erwartungsgemäß seine körperlichen Vorteile aus und zog auf 7:0 fort. Das erste eigene Tor gelang erst in der 20. Minute und ließ gleich ein zweites folgen. So ging man mit 7:2 in die Halbzeitpause. Das der Rückstand nicht größer war, ist unserer Torhüterin zu verdanken die einige Würfe der Gegnerinnen, auch wenn sie allein vor ihr standen, halten konnte.

Die zweite Halbzeit sah wieder eine völlig andere Mannschaft. Man spielte gefälligen Handball, arbeitete gut in der Abwehr und konnte durch einige sehenswerte Aktionen mit dem Gegner mithalten. So stand es Mitte der zweiten Halbzeit 14:7 (32. Min) für den OHC.

Danach schien es wieder ein völlig anderes Spiel zu sein. Man fühlte sich in die erste Halbzeit zurück versetzt. Zwei Mal Holz und ein wenig Pech im Abschluss, dazu einige konditionelle Probleme sorgten dafür, dass kein eigenes Tor mehr gelang. Auch der OHC spielte nicht überragend, so dass das letzte Tor der Partie schon in der 37. Minute fiel.

Um nochmal zum Anfang des Artikels zurück zu kehren. Unsere Torhüterin zeigte eine sehr gute Leistung und so war es auch ihr zu verdanken, dass diese Niederlage nicht noch höher ausgefallen ist.

Als Fazit kann man mitnehmen, das einige Mädels noch zu unerfahren sind, die körperlichen Vorteile der Gegner nicht immer mit Kampfgeist wett zu machen sind und im Angriff zu wenig Mädels sich was trauen, worauf sich der Gegner einstellen kann.

Unser Team gegen Oranienburg:

Carolin, Ciara, Elise, Feli, Juliane, Lara, Laurina, Leonie, Lina-Marie, Luisa, Marlene, Miriam, Pauline… Jessica und Georg