Verloren aber Gewonnen?!

02.03.2019 – HSV Oberhavel gegen Stahl Finow 8:23 (4:14)

 

Heute stand das erste Heimspiel der Rückrunde an und es kam gleich ein ganz großer Brocken nach Borgsdorf. Der Tabellenzweite aus Finow war zu Gast. Das Hinspiel Anfang Oktober kam für unsere junge Mannschaft noch zu früh und so verlor man damals sehr deutlich 5:45.

Daher war wohl allen klar, dass es heute nichts mit einem Heimsieg werden würde und dem aufmerksamen Beobachter fiel schon beim Einspielen der körperliche und technische Unterschied zwischen den beiden Mannschaften auf.

Da einige unserer Mädels durch schulische Aktivitäten und Krankheiten nicht kommen konnten, waren heute nur 11 von 20 wD-Krokos am Start. Unter diesen Voraussetzungen gab es eigentlich nur ein Ziel: Ein ordentliches Spiel machen und besser sein als in der Hinrunde.

Um es vorweg zu nehmen, mit dem 8:23 haben sich die Mädels wirklich gut geschlagen und können mit Zuversicht auf das nächste Spiel schauen.

 

Zum Spiel:

Finow zeigte gleich zu Anfang warum man bisher nur ein Spiel verloren hatte und setzte unsere Mannschaft mit einer sehr offensiven Deckung unter Druck. Dem hatten die Mädels zunächst nichts entgegen zu setzen und man lag schnell mit 1:5 (9.min) hinten. Gerade im Angriff spielte man zu statisch und auch ein wenig Ideenlos. Zwar wurde versucht den Ball in den eigenen Reihen zu halten und zu spielen, aber es fehlte meistens die aktive Bewegung zum Tor. In der Abwehr hatte man seine liebe Mühe mit den großen und agilen Finowern, die öfters alleine vor unserer Torhüterin standen und zum Abschluss kamen. Da muss noch mit mehr Körpereinsatz gespielt werden. So war der Halbzeitstand von 4:14 ein durchaus gerechtes Ergebnis.

Nach der Pause kamen die Mädels diesmal aber mit mehr Elan zurück und konnten sich gerade in der Abwehr deutlich steigern. Finow musste im Angriff mehr kämpfen und auch schwierige Würfe nehmen. Dadurch konnten einige Würfe geblockt oder gehalten werden und Finow gelangen nach der Pause nur noch 9 Treffer. Die eigene Ausbeute in der zweiten Halbzeit hätte durchaus höher als 4 Tore ausfallen können, wenn man nach guten Spielzügen platzierter aufs Tor geworfen hätte. Gerade im Angriff müssen die Mädels aber besser miteinander spielen und alle sechs auf dem Feld einbinden.

So gab es am Ende die erwartete Niederlage, die aber deutlich besser ausfiel als im Hinspiel. So gesehen hat man zwar verloren aber alle Mädels dürften mit diesem Spiel wieder was gelernt haben und mit erhobenen Hauptes nach Hause gehen.

Unser Team gegen Finow:

Alina, Carolin,  Elise, Feli, Juliane, Lara, Laurina, Lina-Marie, Luisa, Maja, Marie, Pauline…Anne und Jessica