Das kleine ABC der Hinrunde…

A wie Arbeitskleidung

Neue Mannschaft? – neue Kleidung! Gerade Handballspielerinnen sind da sehr wählerisch und die Verzweiflung der beiden Trainer, für welches Outfit und wann sich die Damen nun endlich entscheiden, stand ihnen ins Gesicht geschrieben. Allerdings konnte hier schon der aufmerksame Beobachter erkennen – zumindest einer der beiden Trainer, hat ähnliche Gene wie die Mädels, was die immense Bedeutung der Wahl der Arbeitskleidung angeht. Wir wollen hier keine Namen nennen, allerdings trifft es dann wohl wirklich zu – im gesetzteren Alter werden die Shoppingaktivitäten genügsamer…

Die komplette Mannschaftsausstattung wurde finanziert durch unsere Teamsponsoren KLU – Klima-Lüftungs-Umwelttechnik  und Terranet. Ebenso haben der Verein und der Ausrüster Teamkontor ihren Anteil daran. Nochmals vielen lieben Dank an dieser Stelle.

Ä wie Änderung

Eine – vor der Saison schon beantragte Spielplanänderung, ergab für uns einen glücklichen Umstand mit drei Heimspielen zu Saisonbeginn. Eigentlich sollte die erste Begegnung in Falkensee stattfinden. Auf Bitten der Gartenstädter, haben wir dann das Heimrecht getauscht. Für unsere Mädels war es zum damaligen Zeitpunkt eine gute Entscheidung. Keiner wusste so recht die eigene Leistung und die Stärke der Mannschaft einzuschätzen. Da ist ein Heimspielauftakt immer vorteilhaft. Allerdings gibt es immer zwei Seiten einer Medaille. Die Rückrunde startet logischerweise mit drei aufeinander folgenden Auswärtsspielen. Da gilt es perfekt aus der Winterpause zu kommen und gleich im ersten Spiel gegen Falkensee da anzuknüpfen, wo man gegen Altlandsberg aufgehört hat.

B wie Bollwerk

Laut google´s Wörterbuch, ist ein Bollwerk, eine Anlage, die zur Befestigung und Verteidigung dient.
Hier haben unsere Trainer in der Hinrunde ganze Arbeit geleistet. Verschiedene Deckungsformationen, ob mal defensiver oder offensiver agierend, wurden trainiert und während der Spiele angewendet. Das lief so gut, dass man in der Hinrunde mit nur 145 kassierten Toren (16,11 pro Spiel), die beste Abwehr der Liga stellt. Anm.: Frankfurt hat zwar noch weniger (138) Tore gefangen, allerdings wurde das Spiel gegen Teltow „am grünen Tisch“ mit 0:0 Toren und Sieg für Frankfurt gewertet. Die notwendige gesunde Aggressivität ist ebenfalls durchaus vorhanden. Bälle werden vor der Abwehr abgefangen und so erfolgreich Tempogegenstöße eingeleitet oder knallhart und meistens dennoch fair zugepackt. Dies belegt auch die Ligastrafen-Statistik. Bei den 2 Minutenstrafen sind drei Spielerinnen vom HSV Oberhavel in den Top-10 – zwei von uns auf Platz eins und zwei. Bei den Gelben Karten führen wir ebenfalls die Tabelle oben an. Das hört sich zunächst nach einer eigentlich sehr unfair agierenden und schlechten Abwehr an – stimmt allerdings so nicht. Handball ist eine der härtesten Sportarten weltweit und wo zugepackt wird, da kann es auch mal hier und da eine Strafe geben. Beleg für einen fairen HSV Oberhavel liefert die Rote-Karten-Statistik. Nur vier Teams in dieser Liga, unter anderem auch unsere Mädels, sind bisher von einer roten Karte verschont geblieben. Ein weiterer Faktor für dieses Bollwerk, ist die tolle Entwicklung unserer beiden Torhüterinnen Maike und Pauline. Was man schon vor dem Saisonbeginn vermutete, hat sich Bewahrheitet:  Reiner als ehemaliger Torhüter, konnte und kann hier die entscheiden neuen Impulse setzen. Zudem bekommen beide Spielerinnen das Vertrauen der Trainer und somit auch die nötigen Spielanteile, um sich unter Wettkampfbedingungen weiter entwickeln zu können.

C wie Chemie

Ende Februar 2018 begab sich der Verein auf Trainersuche für eine möglicherweise neu entstehende weibliche B Jugendmannschaft. Erste Ansprechpartner waren, die noch damals bei den Männern spielenden, Klausi und Reiner. Beide waren nicht abgeneigt, allerdings nur, auf Grund von zeitlichen Gründen, als Zweiergespann. Auf dem Handballfeld kannten sie sich bereits, aber würde es auch als Trainerteam funktionieren? Es funktioniert! Beide merkten schnell, dass die Chemie stimmt. Die Aufgabenverteilung war keine Sache von nächtelangen Verhandlungen. Reiner als Torwart, übernahm die Torhüter und Abwehr, Klausi als Rückraum-Shooter, die Angriffstaktiken und die Organisation des neu zu bildenden Teams. Die Trainingszeiten teilten sie sich auf, Klausi dienstags und Reiner freitags. Donnerstag führen sie zu zweit die Übungseinheiten. Die Beiden coachen das Team auf Augenhöhe und bringen ihren jeweiligen Anteil gleichauf in die Mannschaft. Mit ihren unterschiedlichen Charakteren erreichen sie zudem jede Spielerin in der Mannschaft.

D wie Derbytime

Was wurde nicht alles im Vorfeld dieses Derbys erzählt und gemutmaßt. „Die MBS Arena in Oranienburg wird voll sein“ oder „Ach Quatsch, so viele kommen nicht, es ist ja schließlich Sonntag um 12 Uhr!“.  Letztendlich verfolgten das Derbyspiel zwischen dem Oranienburger HC und unseren Mädels 180 Zuschauer (gezählt). Wo gab es so etwas schon einmal? Ein weibliche B Jugendspiel mit so einem Zuschauerinteresse?!  Und den Anwesenden wurde Einiges geboten. Sportlich setzte sich der OHC letztendlich knapp mit 20:19 durch. Sie führten sogar schon 19:13 und sahen wie der sichere Derbysieger aus. Unsere Mädels kämpften sich aber bis zur Schlusssirene Tor um Tor heran. Am Ende reichte die Zeit nicht mehr aus, einen schon sicher geglaubten Heimsieg noch wenigstens in ein Unentschieden umzuwandeln. Die friedliche und stimmungsvolle Atmosphäre ist hier hervorzuheben. Beide Fanlager gaben alles für ihre Mannschaften – hier wurde das Remis auf jeden Fall erreicht. Ein sehr großer Wermutstropfen bleibt von diesem Sonntag in Oranienburg aber bestehen. Johanna hat sich an diesem Spieltag schwer verletzt und wird, wenn alles gut verläuft, erst wieder zur neuen Saison aktiv mitspielen können. Im nächsten „ABC der Hinrunde…“ hat sie sich den Buchstaben „M für Megacomeback“ schon reserviert.
Ach und übrigens: Das Derbyrückspiel findet am 23.02.2019 um 15:00 Uhr in Borsdorf statt – Kleiner Tipp: jetzt schon Plätze sichern…

E wie Eltern

Ein eklatant wichtiger Bestandteil (wenn nicht sogar der Wichtigste…J) in der Fußball Bundesliga, ist der Themenbereich „Spielerfrauen“. Gut – beim HSV Oberhavel in der weiblichen B Jugend ist dieses Thema „Partner am Rande des Spielfelds“ noch nicht so ausgeprägt. Deshalb sind auch die Eltern ein wichtiger Bestandteil dieser Mannschaft. Nicht nur die Spielerinnen lernten sich kennen, auch die Eltern der übrig gebliebenen Mädels, begrüßten neue Eltern in ihren Reihen. Wie kann man das besser tun, als im Rahmen einer Gartenparty. Mit leckerem Grillfleisch und passenden Kaltgetränken wurde „das Eis gebrochen“ und neue Kontakte geknüpft. Nach der Hinrunde kann man durchaus sagen, es passt wunderbar. Indiz hierfür, ist auch die rege Teilnahme der Eltern an der diesjährigen Weihnachtsfeier, mit dem spannenden Zweifelderballturnier. Wer an diesem dritten Advent Zeit hatte, kam gern zur Grundschule in der Niederheide. Auch bei Heimspielen und Auswärts ist eine breite Eltern-Fangemeinde immer voll dabei. Die Fahrten werden organisiert und das Catering zu Hause klappt bestens. Zum Saisonabschluss, über Ostern in den Niederlanden, werden sicher ebenfalls einige Eltern die Reise mit antreten.

F wie Fotoshooting

Kristine übernimmt seit einigen Jahren schon das Fotografieren während der Spiele. Nach jedem absolvierten Match, stellt sie wunderschöne Aufnahmen in die Elterngruppe. Auch in der Hinrunde war sie wieder fleißig in den Hallen, als quasi dritte Offizielle, neben den Schiedsrichtern aktiv. Dabei kennt sie sich mittlerweile in fremden Hallen perfekt aus, weiß wo sie stehen muss, um die Lichtverhältnisse am Besten auszunutzen und vor allem, nicht aufzufallen. Das ist die wahre Kunst, die sie neben der Fotografie beherrscht. Nichts ist für einen Schiedsrichter schlimmer, als ein Fotograf, der auffällt und im schlimmsten Fall sogar, das Spiel störend beeinflusst. Kristine ist quasi der Schatten hinter den Unparteiischen. Einige Eltern fragen sich allerdings immer wieder, wie sie es schafft, bei zum Teil sehr spannenden Duellen, ihr Arbeitsgerät so ruhig und fokussiert zu bedienen, um solche Bilder entstehen zu lassen.

Am Anfang der Saison bekam Kristine Zuwachs in der Abteilung Fotografie. Klausi´s Vater Hendrik ist ebenfalls passionierter Hobbyfotograf. Er übernahm das professionell durchgeführte Fotoshooting der neuen Mannschaft. Dutzende Teamfotos und Einzelaufnahmen sind entstanden. Eine kleine Auswahl ist auf der Vereinshomepage veröffentlicht.

Vielen Dank liebe Kristine! Vielen Dank lieber Hendrik!

G wie Glaube

…dieser musste erst noch entstehen und entwickelt werden, nämlich der Glaube an sich selbst und der Glaube an diese neue Mannschaft. Wie ein zartes kleines Pflänzchen, musste es erst in die Erde gebracht und dann stätig gegossen werden. Mittlerweile ist daraus eine robuste und widerstandsfähige Pflanze geworden. Dieser Wachstumsprozess des Glaubens ist immer noch nicht vollständig abgeschlossen. Spieler, Trainer und Eltern wissen aber spätestens nach dieser Hinrunde – die Mannschaft kann es schaffen sich zu etablieren und vor allem, in der Zukunft noch mehr erreichen. Vorbei sind die Zeiten, als einigen Spielerinnen höchstens Kreisklasseniveau attestiert wurde – man ist definitiv angekommen in der Brandenburgliga.

H wie Herbstmeister

…sind wir nicht geworden… Allerdings gibt es diesen Titel ja gar nicht und erst recht nicht den Titel Weihnachtsmeister… Jeder gemeine Profisportler reagiert auf solche Fragen durch Reporter auch immer „leicht verschnupft“, verallgemeinert die Antworten und weicht aus. Dennoch unsere Glückwünsche an den selbst ernannten Herbst- und Weihnachtsmeister aus der Stadt nördlich von Borgsdorf… 😉 (http://www.oranienburgerhc.de/index.php/nachwuchs/ohc-bw/item/5403-ohc-wb-hv-calau-31-23-17-8)

I wie Internet

Alle Spielberichte, Fotos, Spieler- und Trainerportraits und Steckbriefe, Trainingszeiten, Kontakte,  unsere geschätzten Mannschaftssponsoren sowie die Ligatabelle findet ihr auf unserer Internetseite www.hsv-oberhavel.de/index.php/weibliche-b-jugend/

Zudem sind unsere Mädels auch auf Facebook und Instagram aktiv.

J wie Jugendcup

Die erste Bewährungsprobe für das neu formierte Team, fand beim großen und traditionsreichen Oranienburger Jugendcup statt. Am 16. Juni spielten unsere Krokodildamen in der HBI Arena Oranienburg gegen die Mannschaften aus Dallgow, gegen den FSV aus Berlin und gegen die Gastgeberinnen aus Oranienburg. Eine Handvoll Trainingseinheiten absolvierte der HSV Oberhavel bis dahin nur und dennoch konnte der erste Turniersieg eingefahren werden. Gegen die Berliner fuhr man einen ungefährdeten 14:9 Sieg ein. Dann kam es zum ersten Aufeinandertreffen der Oberhavelteams. Mit ein wenig Glück, konnte dieses Spiel knapp mit 12:11 zu Gunsten unserer Damen entschieden werden, auch wenn die angesetzten Schiedsrichter hier und da einige Probleme hatten, ihr „Pumaherz“ auf Neutral einzustellen. Fairerweise muss man auch sagen, dass zu diesem Zeitpunkt, der OHC noch nicht über die stattliche Anzahl an Spielerinnen zurück greifen konnten. Mittlerweile ist der Spielerkader der Kreisstädter allerdings sehr angestiegen.
Gegen die Dallgower verspielte unser Team fast noch den Turniersieg. Nach einem größeren Rückstand, konnten sich unsere Krokodile allerdings wieder heran kämpfen und gewannen das Spiel mit 21:15. Somit wurde man beim Ortsnachbarn punktverlustfrei Erster und konnte den Pokal in Empfang nehmen. Im nächsten Jahr nimmt die Mannschaft wieder an diesem Turnier teil. Der Jugendcup wird dann laut Planung, in Kooperation mit mehreren Vereinen aus Oberhavel organisiert.

K wie Kollektivverhalten

Bilder sagen hierbei mehr als Worte…

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

L wie Lindow

Zu einer richtigen Saisonvorbereitung gehört auch ein anständiges und schweißtreibendes Trainingslager. Der Ort hierfür wurde schnell gefunden – das Sport- und Bildungszentrum in Lindow hatte für kurzentschlossene bzw. Lastminute Bucher glücklicherweise noch Plätze frei. So machte sich der Tross in Richtung Ostprignitz-Ruppin auf, um unter perfekten Bedingungen, sich optimal vorzubereiten. Morgendliches Standardprogramm: Der Rundenlauf um den Wutzsee. Der Wasserstand des Wutzsee´s blieb, trotz des Rekordsommers, zumindest in den paar Tagen konstant. Schweiß und Tränen flossen sicher zu genüge ins Brandenburger Gewässer. Im Testspiel gegen den späteren Ligakonkurrenten aus Neuruppin wurden die Trainingsinhalte unter Wettkampfbedingungen geprobt. Auch wenn das Ergebnis nicht offiziell erfasst wurde, unsere Damen haben das vorsaisonale Kräftemessen klar gewonnen. Ein kleiner Ausblick sei an dieser Stelle gestattet…auch im Sommer 2019 wird es wieder ein Trainingslager geben. Dann haben sich die Krokodile im Sportcenter Neuruppin einquartiert –  ohne Lastminute-Buchung.

M wie Mila oder Maskottchen

Eigentlich hat der HSV Oberhavel ja das Maskottchen „Kroko“ (Krokodil) bereits als Markenzeichen. Allerdings war Klausi auf dem Felde der Fortpflanzung in der Vergangenheit nicht untätig und hat mit Mila eine mittlerweile dreijährige, sehr aufgeweckte junge Dame vorzuweisen. Mila ist in der Mannschaft sozusagen die Gute-Laune-Beauftragte, demnach mehr, als das ganz eigene Teammaskottchen. Sie versteht sich mit jeder Spielerin blendend, kennt alle Namen und seit neusten hat sie auch ein Trikot – wie ihre Mädels aus der Mannschaft auch, in der Farbe Blau und mit der Rückennummer 22, ganz wie der Papa zu seiner aktiven Zeit. Bis sie die Mädels auch sportlich auf dem Parkett unterstützen kann, vergehen noch ein paar Jahre, allerdings gilt hier der Spruch „Früh übt sich“ wer eine Handballerin werden will…

N wie neue Spielerinnen

15 Spielerinnen und 2 Mädels im erweiterten Kader, umfasst momentan die weibliche B Jugend des HSV Oberhavel. Die Hinrunde hat es aufgezeigt (siehe Buchstabe V), dass selbst dieser von der Anzahl her, eigentlich sehr gut besetzte Kader, irgendwann mal zu klein werden könnte. Deshalb verschließt sich das Team keiner neuen Spielerin, die Teil dieser Krokodilgemeinde werden möchte. Handballerische Vorkenntnisse und Fähigkeiten und die Bereitschaft, sich regelmäßig im Training weiterentwickeln zu wollen, werden gern gesehen. Auf unserer Homepage findet ihr die Kontakte der beiden Trainer.

O wie Offensive

Anfangs zerrte der Angriff der neu formierten Mannschaft von ihrer individuellen Stärke. Mittlerweile spielen die Mädels als Mannschaft vor dem gegnerischen Gehäuse immer besser zusammen. Die Breite des Spielfelds wird mehr ausgenutzt und Torerfolge werden von allen Positionen gefeiert. Nichts desto trotz, muss gerade in der Offensive weiter hart gearbeitet werden. Zukünftig wird noch mehr Zeit im Bereich Kombinationshandball investiert werden. Die Tempogegenstöße sind ebenfalls noch ausbaufähig. Mit 172 erzielten Toren in der Hinrunde, was einen Schnitt von 19,11 Toren pro Spiel bedeutet, liegt unser Team „nur“ auf Platz vier. In der Top 100 – Torschützenliste der Liga, belegen unsere Damen die Plätze 4, 23, 24, 36, 40, 42, 49, 59, 66, 70 und 98.

Ö wie Öfter mal vorbei schauen

Die Heimspiele unserer Mädels sind meistens gut besucht. Die Tribüne im Borgsdorfer Keller bietet allerdings hier und da noch Plätze zum zuschauen und anfeuern an. Deshalb würden wir uns freuen, wenn in der Rückrunde noch mehr den Weg in die Borgsdorfer Sporthalle finden. Für das leibliche Wohl ist – für einen schmalen Taler – immer gesorgt und Spannung ist stets garantiert, auch wenn sich die Eltern weniger nervenaufreibende Heimsiege wünschen würden…
Für den Terminplan, hier die Spiele der weiblichen B Jugend in der Rückrunde (immer in Borgsdorf): Samstag, 23.02.2019 15:00 Uhr (gegen Oranienburg) | Samstag, 16.03.2019 14:30 Uhr (gegen Wildau) | 06.04.2019 15:00 Uhr (gegen Calau)

P wie Perspektive

Gab es die überhaupt nach dem Auseinanderbrechen der alten Mannschaft? Es gab Zeiten, da stellte man sich nicht die Frage wie es weiter geht, sondern ob es überhaupt weiter geht. Sieben Spielerinnen blieben beim HSV Oberhavel. Dann sagten beide Trainer zu, das Ruder zu übernehmen. Der Anfang war gemacht, perspektivisch allerdings noch ohne ausreichend Spielerinnen. Die Chance eines Neuanfangs sahen auch unter anderen ehemalige Spielerinnen, die es schon einmal bei uns versucht hatten, aber aus persönlichen und nachvollziehbaren Gründen wieder gegangen sind. Sie wollten es noch einmal versuchen und haben bis heute ihren Schritt nicht bereut. Darüber hinaus kamen auch Andere hinzu, die den HSV Oberhavel bisher nur als gegnerische Mannschaft kannten, in ihren Heimatvereinen aber keine Perspektive mehr sahen oder sich einfach anders weiter entwickeln wollten. Aus unserer ehemaligen C Jugend schafften es bisher auch zwei Mädels sich sehr gut zu etablieren. So gesellte sich eine Spielerin nach der anderen zum Team. Die Perspektive war mit einmal da und in der Hinrunde sah man – es hat sich gelohnt daran zu arbeiten und daran zu glauben.

Q wie Qualität

Die neu benannte Brandenburgliga (vorher Oberliga) hat sicher etwas an Qualität verloren, das muss man schon zugeben. Mit der neu eingeführten Oberliga Ostsee-Spree, an der die Bundesländer Brandenburg, Berlin und Mecklenburg-Vorpommern teilnehmen, verließen die Favoriten der letzten Jahre, der Frankfurter HC und die Mannschaft aus Doberlug-Kirchhain, die Liga und stiegen in die neu gegründete länderübergreifende Oberliga auf. In der Breite hat sich aber die höchste brandenburgische Handballliga vergrößert. Waren es in der letzten Saison acht Mannschaften, die um den Meistertitel kämpften, sind es in diesem Jahr zehn Konkurrenten. Vor Saisonbeginn wurde munter orakelt, wer denn in diesem Spieljahr Chancen hat, am Ende ganz oben zu stehen. Fakt ist, die Liga hat keine übermächtige Mannschaft mehr, wie es jahrelang der Sportschulen-Verein aus Frankfurt (Oder) gewesen war. Viel hängt von der jeweiligen Tagesform der einzelnen Mannschaften ab. Dennoch kristallisieren sich so langsam einige Teams heraus, die um die Krone diese Saison mitkämpfen können. Da ist natürlich als erstes der Ortsnachbar aus Oranienburg zu nennen. Mit dem wohl breitesten Kader aller Teams, müssen sich die Pumas zumindest nicht über Verletzungs- oder Krankheitsausfälle großartige Sorgen machen. Aber auch der OHC ist mitunter anfällig und nicht vor bösen Überraschungen resistent. In Brandenburg verlor man völlig unerwartet mit 14:16. Die Falkenseer kamen nach ihrem Fehlstart (zwei verlorene Spiele) immer besser in Schwung und sind mittlerweile seit fünf Spielen ungeschlagen. Aber auch die Gartenstädterinnen haben, ähnlich wie unsere Mädels, in der Rückrunde kaum Heimspiele. Der HSV Frankfurt thronte lange auf Platz eins, gewann die ersten vier Partien, ist aber mittlerweile seit vier Spielen sieglos. Dennoch haben sie nach unserer Einschätzung den gefälligsten und spielstärksten Angriff. Die Mädels aus Neuruppin sind immer für eine Überraschung gut. In Wildau entführten sie beispielsweise zwei unerwartete Punkte und auch zu Hause erkämpften sie sich einen Punkt gegen die Damen von der Oder. Einzig Teltow wird es auch in der Rückrunde schwer haben, weiter Punkte zu sammeln. Der dünne Kader der Fläminger hat in der Hinrunde magere drei Pluspunkte eingesammelt, wobei zwei davon gegen Altlandsberg nicht sportlich errungen wurden, sondern vom Sportgericht den Teltowern zugesprochen wurde (Nichtantreten der Altlandsberger am 8.12.).

Bleibt noch etwas über unseren Mädels zu sagen. Sie haben definitiv die Qualität und das Zeug dazu, sich oben festzubeißen. Mehrere Faktoren müssen dabei aber stimmen. Die Verletzten- und Krankenliste muss schrumpfen, die Auswärtsbilanz muss definitiv deutlich verbessert und das Angriffsspiel sollte weiter entwickelt werden. Ob es dann am Ende der Saison für den Platz ganz oben reicht, bleibt abzuwarten. Es wäre auf jeden Fall kein Beinbruch, wenn man die Plätze fünf bis zwei erreichen sollte. Die Qualität ist da – unabhängig vom Tabellenplatz.

R wie Rangsdorf

Das internationale Rangsdorfer Handballturnier hat Tradition – so viel steht fest. Seit etlichen Jahren richtet der Handballverein südlich von Berlin dieses Turnier aus. Die Liste der teilnehmenden Mannschaften las sich im Vorfeld hochkarätig. HSC Potsdam, SV Lok Rangsdorf, VSG Altglienicke und aus Polen UKS Bydgoszcz. Vielen Chancen auf den Turniersieg machte man sich nicht, allerdings ging es im Vorfeld auch gar nicht darum. Als weitere Vorbereitung auf die Saison und um der neuen Mannschaft viel Spielpraxis zu ermöglichen, meldete das Trainerteam die Mädels dort an. Der Turniermodus ermöglichte viel Spielzeit mit Hin- und Rückspiele. Das erste Problem – gleich vor dem Turnierstart. Einige der mitreisenden Eltern schätzten die Zeit falsch ein und vertrödelten das gemeinsame Frühstück bei Familie Leicht ein wenig. Zum Turnierstart waren dann zum Glück alle Spielerinnen und Eltern vor Ort – auch wenn in den folgenden Wochen einige Briefkästen mit Bußgeldbescheiden wegen zu schnellen Fahrens gefüllt wurden. Die ersten beiden Hinrundenspiele wurden knapp gewonnen. Dann kamen die wuchtigen Polinnen und siegten knapp mit 6:5. Die erste Niederlage in der Vorbereitung für das neue Team. Das letzte Spiel der Hinrunde wurde dann klar gegen die junge Mannschaft aus Berlin gewonnen. In der Halbzeitpause des Turniers wurde bekannt gegeben, worauf sich der Sieger dieses Tages freuen konnte. Neben den obligatorischen Medaillen und der Urkunde, gab es ein Freikartenkontingent für ein frei wählbares Spiel der Füchse Berlin bis zum Jahresende. Anscheinend war das genug Motivation für unsere Mädels, die Rückrundenspiele unbedingt erfolgreich zu bestreiten. Wieder wurde Rangsdorf (10:3) und Potsdam (8:5) sicher besiegt. Dann das Spiel gegen die Mannschaft aus Polen. Die offene Rechnung aus dem ersten Spiel wurde mehr als beglichen, als man die Osteuropäer überrollte und beim 10:2 keinerlei Chancen einräumte. Auch das letzte Spiel wurde sicher gewonnen und somit war der zweite Turniersieg, nach dem Jugendcup in Oranienburg, in Sack und Tüten – und natürlich auch die Freikarten fürs Füchsespiel…

Die Trainer waren ebenfalls mehr als zufrieden. Die Mannschaft ist an diesen Tag in Rangsdorf stärker zusammen gewachsen. Nach der Niederlage gegen UKS Bydgoszcz ging der allgemein bekannte „Ruck durch die Mannschaft“ und die Mädels zeigten die richtige Reaktion. Durch den erfolgreichen Tag in Rangsdorf ließen sich die Bußgeldbescheide für einige Eltern ein wenig besser verkraften.

S wie Spielernamen

Es kommt eigentlich immer am Ende eines Berichts, aber das „S“ passt hier so schön. Im Namen der Eltern und euren treuen Fans wollen wir DANKE sagen, für eine überraschende, tolle, spannende, nicht immer einfache und dennoch erfolgreiche Hinrunde.

Maike – Pauline – Gina – Alisha – Yanina – Gina – Rieke – Sonja – Emma – Lena – Anna – Isabella – Hellen – Jasmin – Johanna – Klausi und Reiner. Außerdem: Alicia und Anne

T wie Teambuilding

…wurde in der Saisonvorbereitung großgeschrieben. Die erste Einheit fand im Klettergarten in Hennigsdorf statt. Hier gab es die Gelegenheit für die neuen und alten Teammitglieder, sich in luftiger Höhe kennen zu lernen. Angeseilt in den Bäumen, konnten sie sich damals schon auf einander verlassen. Der Jahrhundertsommer 2018 lud geradezu ein, das Training nach außen zu verlagern. Was bietet sich da mehr an, als am Bernsteinsee bei Velten auf der Beachtrainingsanlage eine Einheit abzuhalten und anschließend in den See zu springen. In Erinnerung bleibt definitiv die rekordverdächtige Arschbombe im flachen Wasser von Reiner…

U wie Unentschieden

Das sich zwei Mannschaften nach 50 Minuten pari-pari voneinander verabschieden, ist im Handballsport eher selten der Fall. In dieser Saison gab es in der Hinrunde ligaweit bereits fünfmal dieses Resultat. In keiner anderen Jugendliga (inklusive Oberliga Ostsee-Spree) und in keiner anderen Seniorenliga des Landes Brandenburg, gab es mehr Unentschieden, als in dieser weiblichen B Jugend Hinrunde. Ein weiterer Beleg dafür, dass diese Liga doch sehr ausgeglichen ist. Auch unsere Mädels erwischte es einmal. Wildau war schon in der letzten Saison Schauplatz eines dramatischen und überaus spannenden Auswärtsspiels für den HSV Oberhavel. Damals konnten die Krokodile nur dank eines, in der letzten Sekunde des Spiels, gehaltenen Strafwurfes knapp mit 20:19 gewinnen. In diesem Jahr reiste der Oberhaveltross mit gemischten Gefühlen zum Auswärtsspiel. Viel rechnete man sich im „Wildorado“ nicht aus. Die Verletzten-Misere war auch schon am 11. November ein großes Thema. Völlig überraschend spielten unsere Mädels eines ihrer besten Saisonspiele, führten nach kurzer Eingewöhnungszeit und kontrollierten souverän die Partie. Am Ende reichte dann die Cleverness und Kraft nicht aus, um zwei Punkte aus dem Dahme-Spreewald-Kreis zu entführen. 19:19 lautete der Endstand und man fragte sich anschließend auf der Rückfahrt in einer bekannten Burgerkette, ob es eher ein gewonnener oder ein verlorener Punkt gewesen war. Fast erwischte es unsere Mädels dann Ende November noch einmal, als sie zu Hause die spielstarken Frankfurterinnen zu Gast hatten. Denkbar knapp und dennoch verdient, siegten unsere Damen mit 20:19. Dieses Ergebnis kennen wir doch irgendwo her…Genau, ein Unentschieden hätten wir gern aus Oranienburg mitgenommen – von der Moral her und der furiosen Aufholjagd am Ende, wäre ein 20:20 gerechter gewesen. So blieb es aber in der Hinrunde bei rekordverdächtigen fünf Spielen in der Brandenburgliga weibliche B Jugend, die Remis endeten.

Ü wie Überschriften

Die Überschriften der Spielberichte aus der Hinrunde lesen sich mehr als zufriedenstellend:

Dem Druck stand gehalten | Ungefährdeter Sieg im zweiten Heimspiel | Weiter auf der Erfolgsspur | Knapper Derbysieg vor Rekordkulisse für den OHC | Die Abwehr holt zwei weitere Punkte | Punktverlust oder Punktgewinn? | Fünftes Heimspiel – Fünfter Sieg | Herber Dämpfer im südlichen Spreewald | Makellose Heimbilanz

V wie Verletzungen

Die Hinrunde trat die neue Mannschaft mit 15 Spielerinnen an, wobei sich Yanina und Isabella mit hartnäckigen Langzeitbeschwerden bzw. Verletzungen herumplagen. Im vierten Spiel, beim Oranienburger HC, verletzte sich dann Johanna schwer und wird die komplette Saison ausfallen. Zwischenzeitlich sind auch Rieke, Lena und Hellen verletzungsbedingt angeschlagen oder außer Gefecht gesetzt worden. Von krankheitsbedingten Ausfällen will man hier erst gar nicht anfangen zu berichten, dies betraf so ziemlich alle Spielerinnen. Von den 15 Mädels konnten gerade einmal sechs alle Spiele der Hinrunde bestreiten. Wir hoffen inständig, dass das Jahr 2019 ein gnädigeres Jahr für unsere Mannschaft werden wird.

W wie Weihnachtsfeier

Ho Ho Ho. Weihnachten steht vor der Tür. Sämtliche Unternehmen haben ihre Firmenweihnachtsfeiern hinter sich gebracht und auch die Mädels waren hier durchaus aktiv. Dank des Turniersieges in Rangsdorf, während der Vorbereitungsphase auf die Saison, bei dem man unter anderem Freikarten gewann, konnte die „Betriebssportgruppe Oberhavel“ zu einem Spiel der Füchse Berlin gehen. Man wählte das Duell gegen den Bergischen HC am 2.12.2018. Die Berliner gewannen glücklicherweise, da es in unserem Team so einige Füchse Fans gibt, mit 26:22. Anschließend fuhr man zurück nach Hohen Neuendorf, um dort ins Stammlokal des Trainers im „Collins“ einzukehren. Hier wurde im Keller gebowlt, ausgiebig gegessen und getrunken. Ein rundum gelungener Tag. Am 16.12.2018 nahmen dann noch viele aus dem Team und auch viele Eltern der B Jugend an der Vereinsweihnachtsfeier teil. Wer hier dachte, gemütlich bei Glühwein und Spekulatius den dritten Advent verbringen zu können, hatte sich getäuscht. Ein großes Zweifelderballturnier wurde organisiert. Zehn Mannschaften, komplett durch gemixt von  E Jugendlichen bis zu den Eltern, wurden aufgestellt. Turniersieger wurde Mannschaft drei – von unseren B Jugendlichen war hier Gina Re. dabei. Sie kann sich nun mannschaftsintern, für zumindest ein Jahr, offizielle Zweifelderballmeisterin nennen…Glückwunsch Gina!

X wie niX

Nix war es in der Hinrunde beim Spiel gegen die Südspreewälder aus Calau. Nix, außer glücklicherweise die weiteste Auswärtsfahrt in dieser Saison hinter uns gebracht zu haben. Es war eine überschaubare und auf Grund von Krankheit und Verletzung zur Verfügung stehende Spieleranzahl im Aufgebot, aber auch die hätten gegen die Calauer nicht verlieren dürfen.
Das Handballspielen haben die Mädels an diesen Tag irgendwo zwischen Abfahrt Mittenwalde und Groß Köris verloren. Zum Glück, und das zeigte das Spiel am darauf folgenden Samstag gegen Altlandsberg, haben sie ihr Talent für den Sport auf der Rückreise wieder gefunden…
Es war das einzige Spiel der Hinrunde, was zum vergessen war. Das ist vor dieser Saison definitiv nicht zu erwarten gewesen. Deshalb niX Gravierendes passiert im Land der Gurken und Kalauer…!

Y  PsYchologie

Eine Sportmannschaft zu trainieren ist mitunter eine schwere Angelegenheit. Die Trainer müssen die Spieler in erster Linie sportlich weiterentwickeln, Fehler austrainieren, keinen bevor- oder benachteiligen und darüber hinaus, alle Beteiligten bei Laune halten. Eine weibliche B Jugend zu betreuen ist noch einmal etwas ganz Anderes. Die Spielerinnen befinden sich in der emotionalen Hochphase ihrer pubertären Entwicklung – gemeinhin auch als tickende emotionale Zeitbomben bekannt. Nun kann man einen unserer beiden Trainer, zu einem Fernstudium im Bereich Jugendpsychologie entsenden oder eine öffentliche Stellenausschreibung verfassen: „Mannschaft sucht Teampsychologen – Spezialgebiet Pubertät – bereits ergraute Haare wären vorteilhaft, um spätere Regressansprüche im Vorfeld auszuschließen!“. Allerdings haben wir mit unseren beiden Trainern schon talentierte Hobbypsychologen abbekommen, die mal mehr erfolgreich, mal weniger erfolgreich die 15 bis 17 Einzelelemente (da sind wir wieder beim Buchstaben C wie Chemie) in diesem chemischen Gemisch halbwegs stabil halten. Sollte sich dieses sensible Gemisch in Richtung Instabilität bewegen, versuchen Beide, die Elemente wieder zur Ordnung und Stabilität zu mixen. Es ist eine Sisyphusarbeit und manche Menschen behaupten, dass es leichter wäre, eine Einigung bei einer UN-Klimakonferenz  zu erzielen. Diese vorher gehenden überspitzten Sätze gelten für jede weibliche Jugendmannschaft auf der Welt (gut – vielleicht nicht in China). Unsere Mädels haben es aber grundsätzlich gut geschafft, eine einheitliche Mannschaft zu bilden, die von Respekt, Freundschaft und Wertschätzung für einander geprägt ist.

Z wie Ziele und Zuther

Zum Abschluss der Buchstaben, kommen gleich zwei Z´s.

Der HSV Oberhavel richtete im August zum ersten Mal ein Handball Camp aus. Viele Spieler aus unseren Jugendmannschaften nahmen an diesem Wochenende teil und auch die Trainer nutzten die Möglichkeit sich weiterzubilden. Auch unsere Mädels waren in Borgsdorf vor Ort. Nun fragen sich sicher schon Einige, warum gerade „Z“? Der engagierte Camp Leiter war kein geringerer als Sebastian „Zuthi“ Zuther – Nachwuchstrainer im Bereich Leistungssport beim Rekordmeister THW Kiel. Er hat es an diesen drei Tagen geschafft, den Kindern und Jugendlichen über kurzweilige aber dennoch prägnante Trainingseinheiten im Handballbereich weiterzuentwickeln, fehlerhafte Automatismen anzusprechen und Wege aufgezeigt, diese wieder abzutrainieren. Für die Trainer gab es dann auch Lehrgänge. Die weibliche B Jugend fungierte hierbei als „Versuchskaninchen“. In ihrer Trainingseinheit, mussten sich die Trainer auf der Tribüne Notizen machen und Fragen beantworten.

Auch im kommenden Jahr ist wieder ein Handballcamp fest eingeplant. Die ersten Vorbereitungen laufen. Fest steht bereits, dass beim „2. HSV Oberhavel – Handball Camp“ Dago Leukefeld Camp Leiter werden wird. Dago war unter anderem Bundestrainer der Frauennationalmannschaft, Trainer verschiedener Erstligisten und Auswahltrainer der Bundesländer Thüringen und Westfalen.

Kommen wir zur aktuellen Saison unserer Mädels zurück. Die Hinrunde ist nun beendet, vieles hat die neue Mannschaft bisher erreicht, vielmehr muss noch getan werden. Welche Ziele kann man sich für die Rückrunde stecken? Klar, wenn man sich die kommenden Spiele anschaut, könnte man sich das Ziel setzten, die Auswärtsbilanz zu verbessern. Es ist ohnehin immer eine bessere Taktik, keine Fernziele zu definieren, sondern immer Schritt für Schritt weiter gehen und sich Zwischenziele stecken. Dann erreicht man irgendwann den „Ort“, mit dem man sehr zufrieden sein kann und wird!

1 wie 1. Oranienburger HC (20:19)

2 wie HSV Oberhavel

3 wie HSV Falkensee 04 (16:19)

4 wie HSV Frankfurt (Oder) (19:20)

5 wie SV Union Neuruppin (12:19)

6 wie HSV Wildau 1950 (19:19)

7 wie MTV 1860 Altlandsberg (12:18)

8 wie HV Calau (14:11)

9 wie SV 63 Brandenburg-West (15:21)

(1)0 wie HSG RSV Teltow/ Ruhlsdorf (18:26)

Allen ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest und einen sicheren Rutsch ins neue Jahr. Wir sehen uns in 2019 auf der Platte. Eure Krokodilmädels der weiblichen Jugend B !