Sichtung für Nationalkader: Wie ist die Erwartung?

Nachwuchs-Handballerinnen des HSV Oberhavel fahren zum Lehrgang nach Kienbaum

Artikel: Oranienburger Generalanzeiger vom 31.01.2018 (Fotos: Privat)

Vier junge Handballerinnen des HSV Oberhavel können sich auf eine ganz besondere Veranstaltung freuen. Kaja Kärgel, Josefine Rothe, Antonia Matheus und Isabell Schulze nehmen ab Donnerstag an der Leistungssichtung des weiblichen Handball-Jahrganges 2003 teil. Diese geht über fünf Tage und findet im Bundesleistungszentrum Kienbaum statt.
Insgesamt dürfen von der Landesauswahlmannschaft  Brandenburg nur zwölf Spielerinnen nominiert werden. Diese messen sich dann mit den Auswahlteams aus Berlin, Hamburg, Bremen, Niedersachsen und den ostdeutschen Bundesländern und präsentieren sich den Sichtern des Deutschen Handballbundes (DHB).
An den Tagen in Kienbaum spielen die Teilnehmer nicht nur Handball. Es stehen unterschiedliche Tests wie im Sprint oder im Bereich Wurf- und Sprungkraft an. Sogar in einer Turnübung müssen sich die Teilnehmer beweisen.

Josefine Rothe: Mir bedeutet die Teilnahme am Sichtungslehrgang sehr viel, da ich schon seit vielen Jahren Handball spiele und es eine große Auszeichnung ist, nach Kienbaum mitfahren zu dürfen. Neben den Trainingseinheiten mit der Mannschaft an drei Tagen in der Woche gehe ich noch ins Fitnessstudio. Für die Ferien mache ich mir immer einen Trainingsplan, um an meinen Schwächen zu arbeiten. Das war auch über die Weihnachtsfeiertage und Silvester so.

Antonia Mattheus: Ich bin aufgeregt. Es ist eine Mischung aus Angst, Freude und Ehrgeiz. Ich hoffe, dass ich sehr viel Spaß habe. Es ist eine große Herausforderung, bei der man sehr viel lernen kann. Mit Josefine und Isabell bin ich dreimal die Woche von Stahnsdorf nach Oberhavel gefahren, um dort hart und intensiv zu trainieren. Ich habe versucht, an jedem Lehrgang der Auswahl teilzunehmen. Auch über die Ferientage habe ich im Bereich Kraft, Technik und Ausdauer gearbeitet.

Kaja Kärgel: Ich freue mich sehr, dass ich bei der Sichtung dabei sein darf – das Ganze natürlich auch mit ein bisschen Aufregung im Bauch. Ich werde aber versuchen, einfach zu zeigen, was ich kann. Ich will Gas geben. Ich versuche, immer eine maximale Trainingsbeteiligung zu haben. Dort geht es mir darum, die Tipps und Beanstandungen vom Trainer umzusetzen. Neben dem Mannschaftstraining  mache ich noch was für meine Kräftigung und Stabilität.

Isabell Schulze: Es ist ein tolles Gefühl, da es wirklich eine große Ehre ist, an so einer Sichtung teilzunehmen. Beim DHB geht es darum, sein Land zu vertreten. Sich auf dem Weg dorthin mit anderen Spielern messen zu können, ist schon ein cooles Gefühl. Ein bisschen aufgeregt bin ich, aber auf jeden Fall freue ich mich. Mein Ziel ist es, mich gut zu präsentieren und die Sichtung mit einem guten Gefühl zu beenden. Freuen würde ich mich natürlich, wenn ich auffallen würde.

 

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